Sibirien Kompakt PDF Drucken E-Mail

20. Juni - 29. Juni 2010
30 Juni - 09. Juli 2010
10. Juli - 19. Juli 2010

Die Expedition startet Irkutsk und führt uns zunächst zum Ufer des Baikalsees im Süden Sibiriens, einem See der Superlative. Mit über 25 Millionen Jahren ist er der älteste See der Welt. Sein Wasserinhalt umfasst zwanzig Prozent der weltweiten Süßwasserreserven. Sein Inhalt würde ausreichen, um die ganze Menschheit fünfzig Jahre lang mit Trinkwasser zu versorgen. Ausgegossen würden die Wassermassen die Erde 20 cm hoch bedecken.

Im Dorf Listwjanka werden wir die alte Holzkirche und den Fischmarkt besuchen. Das Abendessen wir in einem Hotelrestaurant serviert. Der Tag dient ansonsten dem Kennenlernen der Teilnehmer und der Akklimatisation.

Am folgenden Morgen genießen wir unser Frühstück und brechen dann zum Berg "Stone Czerski" auf. Für Personen, die nicht gut zu Fuß sind, steht eine kostenpflichtige Sesselbahn zur Verfügung. Auf dem Rückweg besuchen wir das Aquarium und des Museum des Baikalsees. Um die Mittagszeit erhalten wir ein Lunchpaket und setzen Segel entlang des nördlichen Ufers des Baikalsees. Wir genießen spektakuläre Bilder auf die steilen Ufer des Sees, der von Bergen umgeben ist. Einen Stop legen wir in Balszoje Cats ein, einem alten Fischerdorf, dass dem Goldrausch zum Opfer gefallen ist. Am Abend schlagen wir am Ufer des Sees unser Nachtlager auf. Wir angeln und grillen am offenen Feuer. Unsere erste abenteuerliche Nacht in der Taiga...

Wir frühstücken inmitten der sibirischen Natur. Unser Weg führt uns heute durch die Stadt Nikola, die am Fluss Angara liegt, dem einzigen Abfluss des Baikalsees. Wir besuchen das Freichlichtmuseum Talcy, in dem 36 alte Bauten wieder errichtet wurden (Der perfekte Ort für eine Foto-Session).

In Irkutsk nehmen wir die Straße Kaczuckim Richtung Norden zum größten ostsibirischen Fluß Lena (der Fluß hat eine Länge von 4500 km). Auf dem Weg besuchen wir die Hauptstadt des nördlichen Burjatien Ust-Orda. In Bajandan, einem von Burjaten bewohnten Dorf, haben wir Gelegenheit, kulinarische Spezialitäten der burjatischen Küche zu probieren.

Wir nutzen die Gelegenheit in ländlichen Geschäften unsere Expeditionsvorräte aufzufüllen. Gegen Abend erreichen wir den Fluss Lena, wo wir im Schatten der "Makarova Rocks" unser Lager aufschlagen. Wir bereiten unser Abendessen am Lagerfeuer. Um Bären vom Lager fern zu halten, wird das Feuer die ganze Nacht brennen. Außerdem wir ein Nachtwächter eingeteilt.

Wir befinden uns jetzt im schönsten Teil des zentralen Sibirien - fernab vom Tourismus, mitten in der Wildnis.

Nach unserem Frühstück starten wir unsere Rafting-Tour auf der oberen Lena. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir das Dorf Shishkina mit seinen weltweit berühmten etwa 6000 Jahre alten Höhlenzeichnungen. Wir verlassen das Ufer und begeben uns auf prähistorische Spuren. nach etwa 3 Stunden erreichen wir das älteste Dorf in diesem Teil Sibiriens. Die erste Siedlung wurde von Kosaken gegründet und ist älter als Irkutsk. Von hier flüchtete Felix Dzierzynski aus dem Exil zu Fuß an die polnische Grenze. Wir setzen die Rafting-Tour fort, vorbei an Bergen und Taiga, vorbei am roten Felsen und alten verlassenen Dörfern.

Am Abend erreichen wir das Lager, wo die Expeditionsbegleitfahrzeuge, die die ganze Zeit in Kontakt mit uns stehen, bereits auf uns warten.

In den nächsten beiden Tagen setzen wir das Rafting in die Einsamkeit fort. Wir schlafen in Zelten am Lagerfeuer, wir angeln und grillen. Am Nachmittag des 6 Tages, nutzen wir die Möglichkeit in der Nähe des Dorfes Sapleskina zu schwimmen.

Über Waldwege erreichen wir die polnische Enklave in Sibirien, das Dorf Wierszyna, wo wir zum Abendessen bleiben. Wahlweise erfolgt die Unterbringung in Hütten oder Zelten.

Nach dem Frühstück besuchen wir die von Polen bewohnten Orte Wierszynem, Honzoj und Naszate und besichtigen eine über 100 Jahre alte polnische Holzkirche. Im Anschluß treten wir die 130km lange Reise nach Irkutzsk an. Dort nächtigen wir in richtigen Betten und genießen in Ruhe ein erholsames Bad :-). Das Hotel liegt fast im Stadtzentrum und bietet die Möglichkeit von individuellen Stadtbesichtigungen und dem Besuch des Basars. Am Abend treffen sich alle Teilnehmer der Expedition zum letzten gemeinsamen Abendessen.

Am nächsten Morgen treten wir den Rückweg zum Flughafen an. Die lange Flugpause in Moskau (ca. 8 Stunden) können Sie nutzen um noch ein paar Sehenswürdigkeiten von Moskau, u. a. die Metro, den Roten Platz, die Gärten Aleksandorwskis, die Manege, GUM, etc. zu besichtigen.